Bei einem Antrag, einer Vertragsänderung oder einer Schadenmeldung benötigt ein Versicherer Daten über den Kunden, die Versicherung und manchmal ein Ereignis. Ein Teil dieser Informationen wurde bereits von einer anderen Organisation festgestellt. Sind diese Daten nicht direkt verfügbar, müssen Kunden Unterlagen zusammenstellen und Angaben erneut eingeben. Mitarbeitende klären anschließend, wer die Daten bestätigt hat, auf welche Person oder Police sie sich beziehen und ob sie noch verwendbar sind.
In einer Wallet können Kunden digitale Nachweise aufbewahren: Daten, die ein identifizierbarer Aussteller digital bestätigt hat. Der Kunde teilt die benötigten Daten mit einem Versicherer oder Vermittler, der sie akzeptiert. Dieser kann die Herkunft prüfen und die Daten in angebundenen Systemen verarbeiten. Das kann wiederholtes Einreichen, manuelles Übertragen und Rückfragen verringern. Auch der Versicherer kann Nachweise ausstellen, mit denen Kunden Informationen über ihre Versicherung mit anderen Organisationen teilen können, die diese Nachweise akzeptieren.